Die zuerst abzuarbeitende Datei ist /etc/bind/named.conf.options. Hier werden die globalen Einstellungen von BIND getätigt. Die Datei ist von Haus aus bereits gut dokumentiert.
Eine wichtige Einstellung findet man auch gleich zu Beginn:
query-source address * port 53
Diese Zeile ist auskommentiert, sollte aber aktiviert werden, wenn der BIND hinter einer Firewall betrieben wird. Neuere BIND-Versionen benutzen per Default einen unprivilegierten Port für die Kommunikation mit anderen DNS-Servern. Mittels dieser Einstellung wird aber der Port 53 festgesetzt, den man in der Firewall freigeben sollte.
Außerdem können in der named.conf.options weitere DNS-Server eingetragen werden, an die DNS-Requests weitergeleitet werden, wenn noch kein lokaler Cache-Eintrag vorhanden ist. Hier können beispielsweise die Nameserver des Internetanbieters, den man benutzt, eingetragen werden. Ein Beispiel für 2 T-Online Nameserver: