Bei der Bearbeitung der Konfiguration stellt man schnell fest, dass es noch eine Menge weiterer Parameter gibt, welche aber zunächst keine Rolle spielen. Besonders wichtig ist erstmal die Portnummer. Über diesen Port stellt GnuMP3d später die Weboberfläche und den Stream bereit. Man sollte hier einen Port größer als 1024 wählen, da der Server ansonsten unter root laufen muss, was ein unnötiges Sicherheitsrisko darstellt.
Mit dem Parameter root gibt man den lokalen Pfad zum Verzeichnis an, in dem sich die Musikdateien befinden.
Durch allowed_clients=all akzeptiert der Server Verbindungen von allen Rechnern, alternativ kann man hier auch einzelne IP-Adressen oder Netzbereiche angeben. Der Passwortschutz muss nicht extra aktviert werden (enable_password_protection = 1), da dieser per Default eingeschaltet ist und eine zusätzliche Aktivierung zu Problemen mit dem Zugriff auf Dateien in Unterordnern führt. Damit die Weboberfläche zur Verfügung gestellt wird, muss der Parameter enable_browsing auf 1 gesetzt werden. Die Option theme legt dann das Aussehen der Oberfläche fest, gültige Werte sind die Verzeichnisnamen in /usr/share/gnump3d/ .
always_stream gibt an ob die Musik richtig gestreamt (1) oder erst heruntergeladen (0) werden soll. Will man, dass die Songs in einer zufälligen Reihenfolge abgespielt werden, setzt man recursive_randomize auf 1.
Auch in Zeiten von DSL-Flatrates ist der Upstream immer noch recht mager, daher bietet es sich für den einen oder anderen User an, das Downsampling (der Stream wird mit einer niedrigeren Bitrate codiert) zu aktivieren: