Als Schlusswort gebe ich noch ein paar nützliche Dinge an, da ich oben ja genug Warnungen zur Benutzung von APT, insbesondere der sources.list angegeben habe.
# dpkg -l
zeigt die Liste aller installierten Pakete an. Sucht ihr ein bestimmtes, müsst ihr die Ausgabe durch einen grep pipen:
# dpkg -l | grep kernel
wird jetzt alle installierten Pakete mit Namen *kernel* inklusive Versionsnummer und Status auflisten. Zur genaueren Benutzung von grep schaut in man grep.
Wenn man an den Inhalt eines deb-Paketes heran will, dann bietet sich dpkg-scanpackage an:
# cd /usr/src/deb
# dpkg-scanpackage ./ /dev/null | gzip > Packages.gz
Damit werden alle deb-Pakete, die in /usr/src/deb liegen, dorthin ausgepackt und gezippt.
Nach der Deinstalltion von Paketen bleiben oftmals die Configfiles zurück (sofern das remove nicht gepurged wird), um das System von Zeit zu Zeit von diesen Altlasten zu befreien hilft wie immer ein kleiner Einzeiler:
# dpkg -l | grep ^rc | awk '{print $2}' | xargs dpkg -P